
„Good medicine in bad places“ – dieser Leitsatz der taktischen Medizin gilt auch für die Bergrettung. Denn auch im Gebirge gilt: Nicht der Mensch macht die Medizin gefährlich, sondern die Natur. Wenn der Aufstieg zum Patienten, die Versorgung und der Transport bei Sturm, Kälte und Dunkelheit Stunden dauern, haben die Prinzipien der taktischen Medizin im alpinen Umfeld ihren Stellenwert. Situationsbewusstsein, Priorisierung, Selbst- und Kameradenschutz sowie der Umgang mit knappen Ressourcen verbinden beide Welten. Beide Systeme eint das Ziel, unter extremen Bedingungen eine bestmögliche medizinische Versorgung zu leisten. Die neue TAKTIK + MEDIZIN öffnet den Blick auf die raue Realität alpiner Einsätze und die Kunst der Improvisation. Themen sind u.a. das Zonenmodell in der Bergrettung, vielseitige Einsatzmöglichkeiten der Rettungsdecke und die Aufgabenbereiche der Alpinpolizei Österreich. Außerdem sind dieser Ausgabe als exklusives Extra die aktuellen TREMA-Guidelines in aufbereiteter Form beigelegt.
Der Inhalt im November:
- Update THOR-Symposium 2025: Verwundetenversorgung im Zeitalter strategischer Umbrüche (H. Dolu)
- TECC-Games 2025: Mehr als nur ein Kräftemessen (C. Lippay)
- Bundeswehr demonstriert Rettungskette bei ILÜ San 2025: Erstmals auch zivile Akteure eingebunden (C. Dombrowski)
- TCCC in der Tiroler Bergrettung: Die Umsetzung des Zonenmodells im alpinen Einsatz
(M. Isser, F. Josse) - Sicherheit und Tempo in Einklang bringen: Seiltechnik in veränderten Einsatzräumen (A. Manz)
- Besonderheiten bei Außenlandungen: Wie die Helikopter-Crew die Landestelle wählt (E. Hilfiker)
- Die Alpinpolizei in der Bergrettung: Einsatzort Großglockner (B. Haufs)
- Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr: Die fliegenden Allround-Spezialisten (C. Lippay)
- Eiskalt erwischt: Hypothermie als schleichende Gefahr (J. Bothe)
- Die Rettungsdecke: Das Schweizer Taschenmesser der Ersten Hilfe (M. Isser)
- Die Temperatur des Lebens (Teil 6): Das Geheimnis der 37 °C (M. Wattenberg)
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